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Jan Assmann ist Ägyptologe und als solcher nicht unbedingt die erste Adresse für ein Buch über Moses. Gleichwohl gibt es naheliegende Berührungspunkte der Themengebiete: Der geschichtliche Moses (um mal einen christologischen Terminus auf ihn abzuwandeln) führte das Volk Israel aus Ägypten. Und vom historischen Moses nimmt man an, dass er dem Volk Israel den Monotheismus gebracht haben könnte. Moses wäre damit nicht nur der Begründer der ältesten heute noch existierenden Weltreligion, sondern der Begründer der ersten monotheistischen Religion weltweit überhaupt.
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Als Linuxuser bin ich natürlich großer Profiteur und daher auch Freund offener Lizenzen.
Als Lehrer, der sich mit Digitalsierung auseinandersetzen muss und möchte, gibt es aber noch einen weiteren wichtigen Grund, die Verbreitung von Offenen Unterrichtsmaterialien (Open Educational Ressources, OER) zu fordern und zu fördern. Unterricht dreht sich häufig um Materialien, die man nicht alle selber erstellen kann und möchte. Fast alle dieser Materialien (selbst der schon vor längerem verstorbene Shakespeare, wenn er sprachlich aktualisiert, gar annotiert wurde) sind copyrightbehaftet. Glück im Unglück für Shakespeare: Wenn die genutzte Ausgabe nicht überwiegend für die Verwendung in Schule und Bildung veröffentlicht wurde, darf sie in Auszügen auch auf (passwortgeschützten) Lernplatformen digital an Schüler*innen verteilt werden.
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Peak is the title of the novel, the name of the protagonist and also the setting: the peak, that is Mount Everest.
Smith has written a youth novel which starts off rather conventional: Peak is a bored genius climber, gets caught climbing the Woolworth Building in his hometown New York, is sentenced to a mild sentence under the condition that he leave the country the same day. He does leave and travels to China with his father who happens to be a world famous and commercially successful climber. The plan is for him to climb the Mount Everest as youngest person ever.
I am glad to report that not everything remains as perfect and sensationally good as it seems in the beginning. The father has ulterior and not entirely kosher motives (but they are not clearly evil either), Peak is confronted with ambiguous motives, characters and situations more than once and grows on them.
In the end he returns to New York just in time for his and his sisters’ birthday party.
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The Queen has turned to books, and the books, in turn, have got to the Queen. From a rather dull performer of duty she turns to a ferocious reader, avoiding, taking shortcuts or adapting her duties to accommodate for her reading. Obviously, Alan Bennett’s novel is highly fictional and certainly not really about the Queen.
Next to the Queen, kitchenboy, later page, than send-off to the University of East Anglia functions as counterpart to the Queen and second protagonist. He has always been reading and now gets a chance to introduce the Queen into the world of literature, quite often gay literature. While at the beginning the Queen lives the more worldly life, it is Norman who through books may know more about the world, even though he has not travelled very far. Through her reading, the Queem becomes more and worldly on the inside and finally feels that she may have overtaken her former tutor, who just then has been sent off to East Anglia by courtiers disliking the Queens reading habit. That the equerry and even the Prime Minister are afraid that reading may actually change the status quo is a quaint but unrealistic thought.
Finally, the Queen turns to writing herself. Interesting, because she who once had a very limited view of the world and only grew through reading now feels her voice needs to be heard and starts producing her own literature. Is this arrogance, because none of her fresh insights appear to have their source in herself but rather in other people’s books? Or is it a subtle comment on the power of reading that lies not merely in conveying new thoughts, but more importantly in drawing new ideas and insights from thoughts and experiences having lain dormant in the reader.
Be that as it may – this is a novel about reading, not about the Queen.
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Afrikaanssprachige Literatur ist ein recht übersichtliches und zudem noch weitestgehend abgeschlossenes Sammelgebiet: Vor dem 20. Jahrhundert war Afrikaans als Schriftsprache noch nicht existent, nach dem Ende der Apartheid 1994 ließ und lässt die Bedeutung des Afrikaans – nach einem kurzen Strohfeuer von Aufarbeitungs-Literatur – rasch nach. Nennenswerte Literatur gibt es also nur aus dem 20. Jahrhundert. Trotz dieser besonderen Rahmenbedingungen hat auch die afrikaanse Literatur den einen oder anderen Autor von Weltrang hervorgebracht. Der eine ist Breyten Breytenbach, der andere André Brink.
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Well, what indeed?
Genki Kawamura’s novel starts from the assumption that the devil makes a pact with a terminally ill person to prolong his life one day at a time, but that in return he must agree to erase one category of objects from the world forever. Per day.
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Method Guides und Ähnliches gibt es viele, und auch ich habe schon das eine oder andere Buch dieser Art rezensiert. Irgendwie sind die meisten dieser Bücher ok, und auch gegen das Schöningh-Werk kann man nicht viel sagen. Es werden eine ganze Reihe Methoden vorgestellt, die ganz übersichtlich angeordnet sind und sicher auch ganz nützlich für den Unterricht sind − und zwar nicht nur für den Englischunterricht wie im Untertitel beschrieben, sondern für fast jeden Unterricht (Mathe und Sport mal ausgenommen). Das bedeutet aber natürlich auch: Kein Mensch braucht für jedes seiner Fächer ein, womöglich mehrere Methodenhandbücher. Die Methoden stellen ganz überwiegend keine großen Überraschungen dar und der Überlapp z.B. mit den 55 Methoden für den Religionsunterricht ist ganz beträchtlich.
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Jaaaaa, der Datenschutz. Alle sind irgendwie dafür, aber irgendwie weiß auch kaum jemand, wofür er eigentlich gut sein soll.
Die niederländischen Journalisten Maurits Martijn und Dimitri Tokmetzis haben sich über Jahre mit dem Thema beschäftigt und ihre Erkenntnisse nicht nur in regelmäßigen Artikeln in der Onlinezeitung Correspondent (übrigens ein sehr spannendes, mitgliederfinanziertes Projekt alternativen, nämlich soliden, Journalismus), sondern eben auch in einem ganz klassischen, analogen Buch veröffentlicht.
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Stephan Wahle macht es sich zur Aufgabe, das Weihnachtsfest mal so richtig gründlich zu beleuchten. Leider muss man sagen, dass dieses Unterfangen nicht so recht gelingt.
An falschen Intentionen oder an mangelndem Fleiß liegt das aber nicht. Wahle möchte einerseits einen historischen Querschnitt liefern, angefangen von sogar vorchristlicher Zeit und bis in die jüngste deutsche (NS- und DDR-) Geschichte. Er möchte andererseits auch sehr ins Detail gehen und bespricht einzelne wissenschaftliche Arbeiten.
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Holden Caulfield is a serial school-dropout with a solid hate of humankind. The novel relates his way home from the last school he dropped out to his parents in New York. Not very much happens over that short period of merely two days, but Holden has more than enough opportunity to scrutinise human behaviour and reflect on it.
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